Netzentwicklung

Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber leisten mit ihrer bedarfsgerecht ausgebauten und hoch verfügbaren Erdgasinfrastruktur einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Energieversorgung. Dazu erarbeiten die Fernleitungsnetzbetreiber gemeinsam und unter enger Einbeziehung aller relevanten Marktteilnehmer alle zwei Jahre einen zehnjährigen Netzentwicklungsplan, der zum 1. April der Bundesnetzagentur vorgelegt wird. Auf europäischer Ebene wird von ENTSOG alle zwei Jahre der gemeinschaftsweite Netzentwicklungsplan erarbeitet, zu dem zusätzlich regionale Investitionen geplant  werden (GRIP).

Ermittlung des langfristigen Kapazitätsbedarfs gemäß § 17 GasNZV

Der jährlich zum 1. April ermittelte langfristige Kapazitätsbedarf jedes Marktgebiets bildet die Datenbasis für die Planung von Ausbaumaßnahmen.

GTG führt dieses Verfahren grundsätzlich in drei Stufen durch:

          Stufe                 Zeitraum    

 1. Bedarfserhebung der Einflussfaktoren
     gemäß § 17 Abs. (1) GasNZV

 September - Oktober  
 2. Auswertung durch Maßnahmenableitung    November - Februar
 3. Berichterstellung für das Marktgebiet

 März

 

Die langfristige Kapazitätsbedarfsermittlung ergab für den Netzbereich von GTG keinen Bedarf an kommerziellen kapazitätserhöhenden Maßnahmen.

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